Sherazade: Wie eine Schweizer Duftmarke Luxusparfüms neu interpretiert

Sherazade: Wie eine Schweizer Duftmarke Luxusparfüms neu interpretiert

Luxusparfüms begeistern mit unverwechselbaren Duftideen – doch nicht jeder möchte mehrere Hundert Franken für einen Flakon ausgeben. Genau hier setzt die Schweizer Marke Sherazade an: Sie bietet eigene Parfüms, die sich an bekannten Duftklassikern orientieren, und entwickelt daneben eigenständige Kreationen.

 

Was steckt hinter Sherazade?

Sherazade positioniert sich als Schweizer Anbieter von sogenannten Duftzwillingen. Nach eigenen Angaben werden die Parfüms in der Schweiz hergestellt; die verwendeten Rohstoffe stammen aus Grasse in Südfrankreich. Die Marke nennt für ihre Düfte einen Duftölanteil von mindestens 30 Prozent, bei manchen sogar 50%. Dies nach den Herstellerangaben.

 

Bekannte Duftideen, andere Namen

Wer sich im Sortiment umsieht, erkennt die Vorbilder schnell: «Mystique» orientiert sich laut Sherazade an Louis Vuittons Imagination, «Nomade» an Ombre Nomade und «Mykonos» an Xerjoffs Naxos. Daneben gibt es mit «Dalia» und «Italian Sunset» auch Eigenkreationen von  Sherazade. Damit bewegt sich die Marke zwischen der Interpretation bekannter Duftprofile und dem Aufbau einer eigenen Duftwelt.

 

Was ist eigentlich ein Duftzwilling?

Ein Duftzwilling – häufig auch «Dupe» genannt – soll an den Geruch eines bekannten Parfüms erinnern, ohne das Original zu sein. Ähnlich riechende Düfte müssen sich dabei nicht in jeder Phase gleich entwickeln: Der erste Eindruck, die Wirkung nach einer Stunde und die persönliche Wahrnehmung auf der Haut können unterschiedlich ausfallen. Wer vergleichen möchte, sollte deshalb beide Düfte selbst testen.

 

Insiderwissen: Warum Grasse in der Parfümwelt wichtig ist

Grasse in Südfrankreich hat eine lange Tradition in der Herstellung von Duftstoffen und Parfüm. Die Stadt wurde insbesondere durch den Anbau und die Verarbeitung von Duftpflanzen bekannt. Wenn eine Marke auf Rohstoffe aus Grasse verweist, knüpft sie damit an diese historische Parfümregion an – das allein sagt jedoch noch nichts über die Qualität eines fertigen Duftes aus.

 

Aktuell: Sherazade in der Mall of Switzerland

Laut einer aktuellen Ankündigung von Sherazade ist die Marke vom 15. bis 17. Oktober 2026 mit einem Pop-up in der Mall of Switzerland in Ebikon bei Luzern vertreten. Angekündigt werden kostenlose Duftproben und persönliche Beratung. Für Interessierte ist das eine Gelegenheit, verschiedene Düfte vor Ort kennenzulernen. Details zum Standort und allfällige Änderungen sollten direkt bei der Marke geprüft werden. Solche Stände gibt es jeden Monat in verschiedenen Regionen.

 

Eine Schweizer Duftmarke auf dem Weg zur eigenen Identität

Spannend an Sherazade ist nicht nur das Dupe-Konzept. Die Kombination aus bekannten Duftvorbildern, eigenen Kreationen und zeitlich begrenzten Verkaufsflächen zeigt, wie eine jüngere Parfümmarke versucht, online und im direkten Kundenkontakt wahrgenommen zu werden. Ob ein Duft überzeugt, entscheidet letztlich die eigene Nase – unabhängig davon, wie bekannt sein Vorbild ist.

 

Was Sherazade von vielen Duftzwillingen abheben möchte

Sherazade setzt nach eigenen Angaben auf einen Duftölanteil von mindestens 30 Prozent und bezieht seine Duftrohstoffe aus Grasse in Frankreich. Die Parfüms werden laut Marke in Schaffhausen hergestellt. Eine weitere Besonderheit: Neben Interpretationen bekannter Luxusparfüms bietet Sherazade mit «Dalia» und «Italian Sunset» auch eigene Duftkreationen an. So möchte sich die Schweizer Marke nicht ausschliesslich über Duftzwillinge definieren, sondern Schritt für Schritt eine eigene Handschrift entwickeln. 

 

Quellen: Sherazade – offizielle Website; Sherazade – Sortiment; POP UP SHOPS – Markenporträt. Pop-up-Termin: Werbegrafik von Sherazade (15.–17.10.2026), dem Potencía Journal vorliegend.

Quellen: Sherazade – offizielle Angaben zu Duftölanteil, Herstellung und Rohstoffen; Sherazade – Eigenkreationen.

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